Archiv für 'Bücher'Kategorie

to be read

27. August 2009

Okay, eine neue Liste. Mal sehen, wie weit wir diesmal kommen. Kursiv sind begonnene Bücher, durchgestrichen gelesene, und in rot hätten wir aufgegebene Bücher.

Steven Pinker – The Language Instinct: How The Mind Creates Language

John Milton – Paradise Lost

Kelley Armstrong – The Awakening (Darkest Powers #2)

Karen Chance – Curse The Dawn (Cassie Palmer #4)

Harper Lee – To Kill A Mockingbird

Jodie Picoult – 19 Minuten

Trudi Canavan – Die Rebellin (Guilde der Schwarzen  Magier I)

John Katzenbach – Die Anstalt

Thomas Mann – Der Zauberberg

Thomas Mann – Buddenbrooks: Verfall einer Familie

(Philip Pullman – His Dark Materials als Audiobuch)


[erstellt am 30. Juli, geändert am 12., 13., 17. und 27. August]

Curse the Dawn

18. August 2009

Curse the Dawn ist Buch Nummer vier in der Cassandra Palmer-Serie von Karen Chance. Innerhalb von vier Tagen ausgelesen, aber auch nur, weil ich am Samstag und Sonntag kaum bzw. gar nicht zum Lesen gekommen bin. Ansonsten wäre das viel schneller zu Ende gewesen ;)

Cassandra Palmer, oder Cassie, wie sie genannt werden will, hat ein Problem. Nicht nur, dass die die Pythia ist, die Wahrsagerin schlechthin und Wächterin über die Zeit, nein. Der Silver Circle, der eigentlich auf die Pythia geschworen ist, und sie beschützen soll, erkennt Cassie in ihrer Position nicht an, und will sie lieber tot sehen. Der Vampir Mircea Basarab, Bruder von Dracula [ja, DER Dracula] hat Cassie als sein Eigentum gekennzeichnet, und nun steht sie unter dem Schutz des Vampirsenates, auch wenn ihr das weniger passt. Und zu allem Überfluss ist auch noch der Gott Apollon aus seiner Verbannung entkommen und versteckt sich in Faerie. Wenn er auf die Welt losgelassen wird, verspricht das Chaos, Zerstörung und Tod. Und sicher kein freudiges Wiedersehen für die magische Gemeinde, da die ihn vor tausenden Jahren ja verbannt hatten. Und Götter können sehr nachtragend sein.

Ich war sehr skeptisch. Nach Touch the Dark (Band #1), der wirklich sehr fast paced und packend und spannend war, war Claimed by Shadown (Band #2) ein kleiner Rückschritt. Aber Embrace the Night (Band #3) war ehrlich gesagt furchtbar. Nicht schlecht geschrieben, aber ich saß die ganze Zeit da, und wartete darauf, dass denn nun einmal was passierte. Es zog sich alles hin, wie Kaugummi. Man hatte das Gefühl, Wasser zu treten. Was passierte, brachte die Handlung nicht voran. Aber mit Curse the Dawn meldet Karen Chance sich mit einem Knall zurück. Wundervoll geschrieben, waren die anderen drei Bücher auch schon. Aber Curse the Dawn kann locker an die Stärken von Touch the Dark anknüpfen, es ist schnell, man weiß manchmal nicht, wo einem der Kopf steht, fühlt sich wie Cassie verwirrt. Einziger Kritikpunkt sind vielleicht die Visionen. Die zwar durchaus wichtig sind. Aber auf die Art, wie die ins Geschehen eingefügt wurden, wirkt es wie ein Bruch in der Geschichte. Vielleicht ist das Absicht, mir hat’s persönlich die drei Male, die es passiert ist, nicht sehr gefallen. Aber das kann man durchaus vergessen, und sich wieder in der Handlung verlieren. Chance hat einen packenden Schreibstil, und Cassies Perspektive und Einwürfe sorgen für einige Lacher, aber durchaus auch für die ein oder andere Träne. Die Intrigeen nehmen ihren Lauf, und immer dann, wenn man denkt, dass man das Ganze durchschaut hat, kommt eine Wendung, die man so nicht vorhersagen konnte.

Man sollte die anderen drei Bände gelesen haben, um die Handlung von Curse the Dawn zu verstehen. Karen Chance stellt zwar kurz nochmal die wichtigsten Figuren und ihren Status vor, wenn sie das erste Mal auftauchen, aber vieles, wie die Interaktion zwischen Cassie und Mircea, und wieso Cassie so an Rafe hängt, und wer eigentlich John Pritkin ist und auf Cassies Seite steht, obwohl er zum Silver Circle gehört, versteht man nur wirklich, wenn man die Vorgeschichte kennt. Und selbst ich habe kurz dagesessen und gedacht “Rossier wer bitte? Hä?” bis es mir wieder einfiel.

Also, sehr gelungenes Buch, Must Read für alle, die die anderen drei Bände gelesen haben. Veröffentlichungsdatum oder überhaupt einen Hinweis auf einen Band #5 gibt es (noch?) nicht. Allerdings ist Curse the Dawn auch erst im April erschienen, von daher kann es noch eine ganze Weile dauern, bis man etwas von einem solchen Band hört.

Übrigens, die Bände erscheinen auch jetzt langsam auf deutsch. Nummer 1 “Untot mit Biss” ist bereits seit letztem Jahr erhältlich, Band 2 “Hinreißend untot” ist seit Juli im Handel, und “Für immer untot” soll im Januar 2010 erscheinen.

The Awakening

13. August 2009

[bevor hier noch Beschwerden kommen, dieses Review enthält definitiv Spoiler für The Awakening und den Inhalt]

Wie schon den Vorgänger The Summoning habe ich The Awakening innerhalb von anderthalb Tagen ausgelesen. Und diesmal nicht, weil ich es endlich hinter mich gebracht haben wollte, sondern weil es wirklich ein tolles Buch ist, und endlich auch wieder spannend.

The Awakening ist der zweite Band der Darkest Powers-Triologie von Kelley Armstrong, Band Nummer eins ist The Summoning, erhältlich bei Amazon, und der dritte Band The Reckoning soll voraussichtlich im Mai 2010 erscheinen.

 

The Awakening beginnt da, wo The Summoning aufgehört hat. Es ist ein nahtloser Übergang zwischen den beiden Büchern. Nachdem Chloe und Rae nun im Hauptquartier der Edison Group [so der Name der “Wissenschaftler”, die sie entführt haben] sind, gemeinsam mit Tori, fehlt immer noch jede Spur von Derek und Simon. Und da Simon sein Insulin braucht, und Chloe dringend von den Wissenschaftlern weg will, bietet sie an, sie zu ihrem Treffpunkt zu führen. Tori (von der wir auch endlich erfahren, was genau sie denn ist, nachdem Chloe als Necromancer, Derek als Werwolf und Simon als Sorcerer sowie Rae als Aspicio-Halbdämon identifiziert wurden) schafft es, sie zu begleiten, und nach einigem Hin und Her schaffen es die beiden, zu entkommen, nicht zuletzt mit der Hilfe von Liz aus The Summoning, der mittlerweile klar ist, dass sie ein Geist ist, und Chloe dabei helfen will, dem selben Schicksal zu entgehen. Derek stößt am nächsten Morgen zu ihnen, und führt sie zu Simon.

Nun stehen die vier wieder vor demselben Problem. Wie Simons und Dereks Vater Kit finden? Die Sache wird nicht einfacher, als Chloes Vater eine halbe Million für Hinweise zum Verschwinden seiner Tochter aussetzt. Sie entscheiden, einen alten Freund von Kit aufzusuchen, doch bevor sie zu ihm gelangen, müssen sie erstmal einen Weg aus Buffalo heraus finden. Kein Kinderspiel mit einem Werwolf, der kurz vor seinem ersten Change steht, und einem Necromancer, die schon mal versehentlich im Schlaf Tote wiederauferstehen lässt.

 

The Awakening ist viel besser als The Summoning, und kann locker mit den Büchern der Otherworld-Serie von Kelley mithalten. Vielleicht lag es bei The Summoning daran, dass es das erste Buch war, und die Charaktere erst vorgestellt werden mussten. The Awakening hat absolut keine Probleme, zu fesseln und zu begeistern. Vielleicht bilde ich es mir ein, aber die Sprache scheint sich auch ein wenig verändert zu haben, es gibt nicht mehr diese “stating the obvious”-Stellen wie im Buch zuvor.

Es lohnt sich definitiv, das Buch zu lesen. Und wer die Otherworld-Serie als erwachsener Leser verschlungen hat, wird sich freuen, dass es diesmal eine kleine Anspielung auf das Pack in Syracuse gibt, und als Derek zwei anderen Werwölfen begegnet, erzählen die ihm etwas von einem Zachary Cain, demselben Werwolf, der im ersten Buch der Otherworld-Serie Bitten das Zeitliche segnete, nachdem er der Meinung war, sich gegen das Werwolf-Rudel auflehnen zu können.

Kelley hat ihren Witz und ihr Gespür für spannende Wendungen zurück. Und nach zwei mehr oder weniger Enttäuschungen beim Lesen der letzten Zeit war es toll, endlich mal wieder ein gelungenes Exemplar des storytelling in die Finger zu bekommen.

Und anscheinend bin ich doch noch nicht zu alt für Young Adult :D

The Awakening macht Lust auf mehr, und ich hasse es jetzt schon, so lange auf den nächsten und leider letzten Band zu warten. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, vielleicht gibt es doch in irgendeiner Form eine Fortsetzung.

Ach, und bevor ich es vergesse: Für alle, die die Reihe mögen, gibt es auf den Blog von Chloe Saunders eine Kurzgeschichte über Simon und Derek, bevor die Ereignisse in The Summoning beginnen.

Neunzehn Minuten

12. August 2009

In neunzehn Minuten kann man den Rasen vor dem Haus mähen, sich die Haare färben, Brötchen backen, sich vom Zahnarzt eine Füllung machen lassen oder die Wäsche für eine fünfköpfige Familie zusammenlegen.

Neunzehn Minuten dauert die Fahrt mit dem Auto von der Grenze Vermonts nach Sterling in New Hampshire. In neunzehn Minuten kann man einem Kind eine Gutenachtgeschichte vorlesen oder einen Ölwechsel machen lassen. Man kann eine Meile gehen. Man kann einen Saum nähen.

In neunzehn Minuten kann man die Welt anhalten oder einfach von ihr abspringen.

In neunzehn Minuten kann man Rache nehmen.

[Jodi Picoult “Neunzehn Minuten”]

Es ist ein ganz normaler Tag in Sterling in New Hampshire. Kinder gehen in die örtliche High School. Alex Cormier ist als Richterin am Bezirksgericht im Gerichtssaal. Lacy Houghton entbindet als Hebamme gerade ein weiteres Kind. Patrick Ducharme fährt in seinem Polizeiwagen zum nächsten Einsatz, als das Funkgerät plötzlich das Leben aller verändert. An der Sterling High fallen Schüsse. Ein Amoklauf hat begonnen. In neunzehn Minuten sterben 10 Menschen, in neunzehn Minuten werden neunzehn Personen angeschossen. In neunzehn Minuten werden hunderte verletzt. In neunzehn Minuten steht die Welt still, bevor die Hölle losbricht.

Was folgt ist die minutiöse Suche nach dem Wie, und dem Warum. Was hat Peter Houghton, den siebzehn Jahre alten Außenseiter und schüchternen Jungen bewogen, eines Tages durchzudrehen, sich zwei Pistolen und zwei abgesägte Flinten zu schnappen, einen Wagen auf dem Schulparkplatz in die Luft zu jagen und anschließend in der Schule eine Massaker anzurichten?

Neunzehn Minuten springt hin und her, aber auf keine schlechte Weise. Es wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, von Alex Cormier, von Lacy Houghton, Peters Mutter, Josie Cormier, der ehemals besten Freundin Peters, die an dem Tag auch in der High School war, von Patrick Ducharme, dem Polizisten, der als erster an der Schule war, von Jordan McAfee, Peters Anwalt, den mancher vielleicht schon aus Bis ans Ende aller Tage kennt. Der Hintergrund wird beleuchtet, die Kindheit von Peter und Josie, ihre Schulzeit, wie sie sich immer mehr voneinander entfernt haben. Die alltäglichen Schikanen Peters kommen ans Licht, die Gründe, die Antworten auf das Warum.

Jodi Picoult ist eine wundervolle Autorin, und Neunzehn Minuten ist mit Sicherheit ein sehr gutes, solides Buch. Aber wenn man Bis ans Ende aller Tage und Beim Leben meiner Schwester von ihr kennt, enttäuscht Neunzehn Minuten ein bisschen. Es ist bei weitem kein schlechtes Buch, im Gegenteil, es isst besser als manch anderes, was ich gelesen habe. Aber es fehlt etwas, das, was mich bei Bis ans Ende aller Tage so gefesselt hat, was mich danach zwei Monate lang kein Buch mehr hat lesen lassen, weil sie alle langweilig und fad waren. Es fehlt das Einfühlungsvermögen, das sie früher so eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Allerdings geht sie sehr sensibel mit dem Thema Schulamoklauf um. Sie verurteilt nicht, sie stellt Peter Houghton als Menschen dar, nicht als Monster. Und sie beschreibt, wie ein Opfer ganz allmählich zum Täter wird. Und die eigentlichen Täter zu Opfern.

Als ich mein erstes Praktikum an einer Grundschule gemacht habe, fiel das in die Zeit des letzten Amoklaufs. Und ich stand da, fassungslos, wütend, erschüttert. Zum ersten Mal habe ich kein Mitleid empfunden, sondern schreckliche Wut auf denjenigen, der dafür verantwortlich war. Doch wer ist für einen Amoklauf eigentlich verantwortlich? Das ist die unausgesprochene Frage, die sich auch in Neunzehn Minuten findet.

Und ich weiß, dass ich mich jetzt wieder sehr unbeliebt mache, wenn ich es ausspreche. Aber wir brauchen uns als Gesellschaft nicht wundern, wenn junge Menschen sich irgendwann eine Pistole in den Mund stecken und einfach abdrücken. Oder wenn sie sich im letzten Augenblick umentscheiden, und diejenigen umbringen, die sie ihr Leben lang fertig gemacht haben. Kinder können grausam sein, Teenager und Jugendliche noch mehr. Wer sind wir, dass wir die, die anders als wir selbst sind, ausgrenzen, und uns nur über sie lustig machen, anstatt sie für den Mut zu bewundern, so zu sein, wie sie sein wollen, und sich nicht um die Meinung von anderen zu scheren? In was für einer Welt leben wir denn, dass es erstrebenswert ist, möglichst wenig man selbst zu sein, und so oft wie es geht  auf den anderen rumzuhacken, alles nur, damit man selbst besser dasteht? Was ist das für eine Gesellschaft, in der ein Schüler für Mitgefühl weniger Anerkennung bekommt als einer, der dem Schulaußenseiter vor versammelter Mannschaft die Hosen runterzieht?

Vielleicht sollte Neunzehn Minuten auf den Lehrplan gesetzt werden. Um zum Nachdenken für alle anzuregen.

Neunzehn Minuten ist ein nettes Buch, das zum Ende hin eine fette Überraschung bereithält, und die Antwort auf manch ungeklärte Frage liefert.

The Summoning

30. Juli 2009

Innerhalb von anderthalb Tagen ausgelesen, habe ich mich nun bis heute davor gedrückt, ein review zu schreiben. Weil ich Kelley Armstrong wirklich mag, als Autorin. Weil ich ihre Otherworld-Serie so toll finde. Weil ich weiß, dass sie es besser kann.

Aber ich will ehrlich sein. The Summoning ist nur ein durchschnittliches Buch. Es hat mich nicht gefesselt. Die Charaktere waren irgendwie oberflächlich beschrieben.

Chloe Saunders ist ein junges Mädchen von 15 Jahren. Ihr Leben ist nicht unbedingt der Inbegriff von Normalität, ihre Mutter starb, als sie in der ersten Klasse war, ihr Vater ist berufsbedingt ständig auf Reisen, sie geht auf eine Kunstschule, und stottert ein wenig. Außerdem sieht sie eher aus als eine Zwölfjährige, als ein Mädchen ihres Alters. Aber so schlimm Chloe ihr Leben am Anfang des Buches findet, am Ende sehnt sie sich danach, zu dieser doch Normalität zurückkehren zu können.

Diese Normalität nimmt ein jähes Ende, als sie in ihrer Schule plötzlich einen Geist sieht. Einen Mann in Hausmeisteruniform, mit verbrannter Haut. Man liefert sie in das Gruppentherapiezentrum Lyle House ein, in dem sie 14 Tage verbringen muss, bevor sie wieder an ihre Schule darf. Gemeinsam mit ihr sind noch andere Kinder dort untergebracht: Simon und sein Pflegebruder Derek, Bradley, Rae (eigentlich Rachelle), Tori (Victoria) und Liz (Elisabeth), mit letzterer teilt Chloe sich ein Zimmer. Toris Mutter gehört mit zur Klinikleitung, sie ist das Prinzesschen, und während Bradley schon recht bald entlassen wird, scheint Tori auch nach monatelangem Aufenthalt nicht auf dem Weg der Besserung.

Bei Chloe wird Schizophrenie diagnostiziert, der Geist war eine Halluzination, nicht die erste, die sie hatte. Und immer sind es tote Menschen. Merkwürdig wird die Sache, als Liz, die einen Stift nach der Lehrerin wirft, abends in ihrem Zimmer die Kontrolle verliert. Dinge beginnen durch den Raum zu fliegen, Bilder fallen von den Wänden… Liz wird rasch in eine andere Klinik verlegt, und Chloe fragt sich langsam, was da eigentlich wirklich los ist. Als Derek ihr mitteilt, dass sie etwas ist, was man Necromancer nennt, und ihre Halluzinationen keine sind, sondern sie wahrhaftig tote Menschen sehen kann, wird die Sache immer mysteriöser.

Gemeinsam mit Simon, Derek und Rae plant Chloe ihren Ausbruch aus Lyle House. An dem Abend wird der Ausbruch jedoch bemerkt, und die vier werden gnadenlos gejagt, der letzte Beweis, das Lyle House keine herkömmliche Therapieeinrichtung für Kinder mit psychischen Störungen ist.

 

The Summoning ist der erste Band in der Darkest Powers-Triologie von Kelley Armstrong. The Awakening ist bereits bei Amazon erhält, The Reckoning als dritter Band soll im Mai 2010 erscheinen.

Vielleicht bin ich zu alt für Young Adult- Bücher. Vielleicht liegt es auch daran, dass The Summoning eben nur das erste Buch ist, die Charaktere vorstellt, den Plot einführt… Aber ganz ehrlich, das Buch ist leider nur Durchschnitt. Gut geschrieben, ja, aber es fehlt das, was mich daran fesselt. Und was noch schwerwiegender ist: mir fehlten die Überraschungsmomente. Eine Vermutung, was Derek ist, war mir schon in dem Moment gekommen, als er das erste Mal auftaucht. Als Chloe dann seine Akte liest, und man in Betracht zog, dass er die ganze Zeit mit ihnen zusammen gegessen hat, war es sofort klar.

Was mich vielleicht ein wenig erstaunt hat, war Chloes Tante Lauren. Aber auch das war vollkommen klar, in dem Augenblick, in dem sie Chloe dazu bringt, die Gatorade zu trinken.

Irgendwie vorhersehbar. Aber für junge Leute, also die Zielgruppe für Young Adult mit Sicherheit gut geeignet.

Übrigens: Chloe hat eine eigene Internetseite. Hintergrundinformationen, Charakterbeschreibungen, Link zu den ersten 73 Seiten von The Reckoning… allerlei Fun Stuff.

Leiden einer Lesenden

26. Juli 2009

Okay, eigentlich tu ich sowas nicht. Wenn ich etwas über ein Buch schreibe, dann eines, das ich zu Ende gelesen habe. Aber ich mach mal eine kleine Ausnahme.

Ich überlege gerade, ob ich The Summoning von Kelley Armstrong nicht weglegen sollte. Der Anfang war toll. Die ersten… zwanzig Seiten. Und seitdem geht es irgendwie ein wenig abwärts.

Ich muss es leider zugeben. Ich langweile mich beim Lesen. Ich habe das Gefühl, zu wissen, was gleich passiert.

Nur weiß ich, dass Kelley ganz anders schreiben kann. Und das auch tut. In der Otherworld-Reihe hatte ich bis jetzt nur drei solche Erlebnisse, wo ich vorher wusste, was kommt. Und das eine Mal war es ziemlich offensichtlich, ich meine, es war klar, dass sie keinen neuen Vampir so wirklich perfekt vorstellt, nur, um sie dann 300 Seiten später umzubringen. Not gonna happen.

Vielleicht liegt es am Genre. Vielleicht bin ich zu alt für Young Adult. Oh Gott, mit neunzehn zu alt für etwas. *heul* Vielleicht wird es auch noch besser. Mal sehen. Zu Ende werd ich es auf jeden Fall lesen.

Ich hätte noch To Kill A Mockingbird hier rumliegen. Und den vierten Band der Cassie Palmer-Reihe von Karen Chance. Aber da war der dritte Band schon so Kaugummi-mäßig, alles zooooooooooooog sich, nichts spannendes passierte, das, was passierte, brachte die Handlung und den plot nicht voran… Gnarf.

Personal Demon

18. Mai 2009

Buch Nummer 8 in der „Women of the Otherworld“-Reihe von Kelley Armstrong. Und bevor die Frage auftaucht: NEIN, das hat nichts, aber auch GAR NICHTS mit dem Underworld-Universum zu tun. *grummel*

Als meine Tante mir zu Weihnachten zwei Bücher schenkte, war ich vierzehn. Und hatte irgendwie eine Phase, in der ich zwar schon noch las, aber nicht so sonderlich viel. Ich las also die Zusammenfassung auf den Rückseiten, und ja, das klang interessant, aber irgendwie nicht so wirklich nach dem, was ich unbedingt jetzt augenblick lesen musste. Anderthalbe Jahre darauf habe ich mein Bücherregal ausgemistet, und stieß wieder auf diese beiden Bücher. Mit einem Seufzen schnappte ich mir das erste, schlug es auf, und wollte nur sehen, ob ich es weggebe, oder doch noch behalte. Vier Stunden später stand meine Mutter in der Tür, mich ziemlich unsanft daran erinnernd, dass es Abendessen geben würde, und mit dem Ausruf „Du bist ja immer noch nicht weiter!“ Wie auch, denn ich hatte die letzten vier Stunden zuerst im Stehen, dann Sitzen, und dann im Liegen auf meinem Bett das Buch verschlungen, das mein Leben ändern sollte: Bitten von Kelley Armstrong [deutscher Titel: Nacht der Wölfin]

Buch Nummer acht der Reihe ist also Personal Demon. Erzählerin in diesem Buch ist die Halbdämonin Hope Adams, Klatschzeitungsreporterin und Hobbyeinbrecherin. Hope hat ein klitzekleines Problem. Wie alle anderen Halbdämonen hat sie einen Dämon zum Vater, aber ein menschliches Aussehen. Aber etwas macht sie und noch eine handvoll anderer besonders: Erben Halbdämonen sonst die offensichtlichen Fähigkeiten ihrer Väter [Feuer entstehen lassen, Wetter kontrollieren, diese Späße], hat Hope nicht so viel Glück gehabt. Denn sie hat „nur“ die Chaos-Sensoren abbekommen, die es ihr erlauben, Chaos ab einer gewissen Grenzen zu fühlen, es einzuordnen, und teilweise sogar chaotische [oder vielmehr gewälttätige] Gedanken ihrer Umwelt aufzufangen. Segen und Fluch zugleich, denn während Hope nichts lieber täte, als nie wieder in einer plötzlichen Vision zu sehen, wie jemand das Zeitliche segnet, ist das genau das, was der Dämon in ihr verlangt und braucht, um im Zaum gehalten zu werden.

Leute umzubringen kommt für Hope jedoch nicht in Frage, dafür hat sie zu viel Mitgefühl. Also sucht sie andere Wege, um an ihre Dosis Chaos zu kommen. Da kommt ihr ein Spionageauftrag für Benicio Cortez, Zauberer und Leiter der Cortez-Kabale, der mächtigsten unter den vieren, genau richtig. Außdem schuldet sie Benicio noch einen Gefallen, einen, den sie lieber ohne den Mann, der ihr das Stehlen und Einbrechen beibrachte und welcher ebenfalls in Benicios Schuld steht, begleichen will. Also nimmt Hope an, und findet sich unter dem Namen Faith Edmonds in einer Gang von Jungendlichen Paranormalen wieder, die nichts lieber möchten, als zu Stehlen und von den Kabalen in Ruhe gelassen zu werden. Was nichts funktionieren kann, wenn das eigene Revier Miami ist, Hauptsitz der Cortez-Kabale.

Hope verliebt sich Hals über Kopf in eines der Gangmitglieder, und merkt dabei nicht, dass sie dabei ist, ein Stück von sich selbst zu verlieren. Von ihrem Hunger nach Chaos angetrieben versinkt sie immer mehr in einer Welt, in die sie nicht passt, und von der sie auch tief in ihrem Inneren kein Teil sein möchte. Als jedoch ihr alter Partner Karl Marsten, seines Zeichens Werwolf und Dieb, auftaucht, und zwei der Gangmitglieder plötzlich verschwinden, ist Hope in einem Netz aus Lügen, Intrigen und Halbwahrheiten gefangen, aus dem sie nur entkommen kann, wenn sie ihre eigene Natur endlich akzeptiert.

Ich liebe Kelleys Bücher. Abgöttisch. Und ich hab es [vielleicht/anscheinend] geschafft, auch Mandy dazu zu bekommen, ihr mal eine Chance zu geben. Allerdings war Personal Demon anfangs irgendwie… fad. Was mit Sicherheit auch daran lag, dass ich die erste Kurzgeschichte, in der Hope auftaucht, nicht gelesen habe [Buch kaufen, weil man nur eine der Geschichten darin lesen möchte? Öh, nein?], und sie mir in No Humans Involved [Buch#7 der Reihe, Erzählerin Jaime Vegas] nicht sonderlich symphatisch war. Was sich nach ungefähr 40 Seiten dann änderte. Hopes Art zu erzählen, ihre ganze Person ist ein schöner Mix aus Elena, Eve und Jaime. Hau drauf – Ich kann das allein-  Oh mein Gott, was hab ich getan? – Seh ich in diesem Oberteil fett aus? Oder in Adjektiven: selbstsicher, unsicher, tollpatschig, unabhängig, ängstlich, mutig.

Personal Demon ist ein schönes Buch mit einigen Twists & Turns, die man so nicht vorhersehen kann. Innerhalb von zwei Tagen gelesen, nachdem ich beim ersten Anlauf kurz vor 40 Seiten erstmal aufgegeben hatte. Zu Unrecht.

Was Hope für mich so attraktiv macht [oh Gott, dieses Wort *hd*], ist, wie sie versucht, ihren Platz in der Paranormalen Welt zu finden. Expiscos sind eine sehr seltene Rasse, kaum jemand weiß etwas über sie, und genauso wenig wird ihnen vertraut. Hope hat Angst, dass die anderen ihr dunkles Geheimnis erfahren: das sie Chaos braucht, sich danach sehnt. Dazu kommt, dass sie ihrer Mutter nie sagen konnte, was sie als Teenager so belastete, da ihre Mutter immer noch denkt, dass ihr geschiedener Mann Hopes Vater ist [der ist aber leider ein Mensch]. Ihre Freunde können ihren Zusammenbruch im letzten High School Jahr nicht verstehen, und haben sich damals von ihr abgewendet, ihrer Mutter kann sie den größten Teil ihres Lebens nicht gestehen, und die Leute, die sie vielleicht ansatzweise verstehen könnten, die ähnliches durchmachen, trauen ihr nicht, und Hope hat Angst, was sie von ihr denken, wenn sie die Wahrheit erfahren.

Also, ein must-read, wenn man die anderen Bücher der Serie gelesen hat. Und auch sonst ein empfehlenswert, wenn man auf Paranormal Fiction steht. Also Vampire, Werwölfe, Dämonen und Zaubrer und Hexen mag. Spielt in der Gegenwart, und ist vielleicht nicht unbedingt für Jugendliche unter 14 Jahren geeignet.

Zeig mir, wie du schreibst…

20. Januar 2009

… und ich sage dir dein Geschlecht?

Ich brauche eine Pause von meinem Study Skills-Paper, und dachte, ich greife eine Frage auf, die heute in Literary Studies aufgeworfen wurde. Es ging um Feminist Criticism. Um das mal sehr sehr sehr zu vereinfachen, man setzt sich hin, schaut sich meinetwegen das Werk eines männlichen Autors an, und wie darin die Frauen dargestellt sind. Und regt sich dann natürlich als Feministin ganz fürchterlich drüber auf. Whatever.

Jedenfalls, der gute Prof. Dr. S. wollte wissen, ob es wirklich einen Unterschied im Schreiben von männlichen und weiblichen Autoren gibt. Und als sich die anderen Leute in meinem Kurs meldeten, wurden meine Augen immer größer. Ich konnte irgendwie nicht so ganz fassen, was ich da hörte. Denn nach denen sind Männer die kühlen Erzähler, die Kriminalromane mit viel Blut, Mord und Totschlag zusammentippen, während Frauen viel lieblicher sind, und viel mehr Wert auf Gefühle und Emotionen legen. Und ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Zuallererst einmal, zeichnet es nicht einen guten Autor sowieso aus, wenn er Gefühle gut beschreiben kann? Möglichst, ohne das Gefühl zu nennen, sodass der Leser selbst darauf kommen muss? ["Er war wütend." versus "Seine Hände ballten sich an seinen Seiten und sein Kopf wurde puterrot] Oder hab ich da mal wieder vollkommen verquere Ansichten? Und selbst wenn dem so wäre:

Seit wann sind es nur Frauen, die Gefühle beschreiben können? Und wer sagt, dass die besser darin sind? Nicholas Sparks ist ein Mann, und seine Bücher rühren mich immer wieder zu Tränen. Und da wird keiner mit dem Messer kaltblütig ermordet. Das ist nämlich auch so etwas. Patricia Cornwall schreibt Detectivgeschichten. Also Detectiv im Sinne eines Polizeiranges. Und die sind teilweise blutiger als alles andere, was man bis dahin gelesen hat. Bei Kelley Armstrong spritzen in ihrem ersten Roman nur so Blut und Gedärme. Und Anne Rice schreibt auch ganz schön „dark and gloomy“, dazu braucht man echt keinen Mann.

Natürlich gibt es Musterbeispiele, die ganz toll in diese Kategorien passen. Dan Brown zum Beispiel. Kühle Schilderung, keine großen Gefühle, und wenn, dann nicht sonderlich romantisch. Aber ist das ein guter Autor? Der verfährt nur nach Schema F, wenn man mehr als eines seiner Bücher gelesen hat, ist das alles dasselbe, nur die Namen von den Leuten ändern sich. Waaaaahnsinn. Mit Verlaub gesagt, das kann ich auch. Zeichnet es nicht einen guten Autoren aus, dass er zwischen den Genres springen kann? Dass er es schafft, leise Gefühle zu beschreiben, wenn gerade die Welt herum explodiert?

Jodi Picoult fällt in diese Frauenkategorie. Obwohl, ein wenig auch schon da heraus. Das sind keine bloßen Schnulzenromane, es sind gefühlvolle Schilderungen. Durch ihre Zeitsprünge und der Wechsel der Erzähler wird Spannung aufgebaut, man weiß bis zum Schluss nie, was wirklich passiert ist.

Und was mich ja maßlos aufgeregt hat, war dieses Feminist Criticism-Gefasel. Ich kann mir vorstellen, was das für Leute sind. Die sich hinsetzen, und sich darüber aufregen müssen, wie die Frauen bei Shakespeare beschrieben sind. Die aus der doofen Gertrude in Hamlet plötzlich die richtig intelligente Königin machen, die keiner ersetzen kann, und die richtig wichtig für das gesamte Stück ist und überhaupt. Aber denken diese Leute eigentlich nach? Die stellen sich hin, und sagen, dass die Rolle von Frauen in der Literatur neu betrachtet werden muss, dass die und die Fakten mit einbezogen werden müssen, und überhaupt. Aber ich greif mir an dieser Stelle an den Kopf, und will selbigen gegen die Wand hauen. Diese Leute sagen, dass Frauen von Männern überall unterdrückt werden, und sich das ändern muss. Aber gleichzeitig bevormunden sie genauso. Suchen Unterdrückung, wo es keine gibt. Und indem sie sich zu Sprechern für alle Frauen in der Literatur erklären, machen sie sich nicht nur lächerlich, sondern unterdrücken dabei die eigene Meinung anderer genauso.

Oliver Twist

13. Dezember 2008

Mal wieder ein Buch gelesen, bei dem es sich lohnt, ein review zu schreiben.

Charles Dickens Buch hat als Hauptfigur den Jungen Oliver Twist. Seine Mutter stirbt bei seiner Geburt, und er muss im Armenhaus aufwachsen. Dieses verlässt er mit acht Jahren, um bei dem Bestatter Mr Sowerberry in Lehre zu gehen. Dadurch wird sein Leben keinesfalls besser. Von Noah Claypole, der ebenfalls für den Bestatter arbeitet, tyrannisiert, verlebt der sensible Junge einige Monate, bis ihn Noah mit einer Bemerkung über seine tote Mutter so in Rage versetzt, dass Oliver sich auf ihn stürzt. Was folgt, ist die übliche Bestrafung zu dieser Zeit, Schläge durch den Lehrmeister.

Ob der Ungerechtigkeit, die ihm bei diesem widerfährt [Noah hatte gelogen und gesagt, Oliver wäre grundlos auf ihn losgegangen, und niemand glaubt dem Jungen, als dieser sich verteidigen möchte], beschließt Oliver, wegzulaufen, und sein Glück in London zu machen. Dort begegnet er einem Jungen, der ihm erzählt, wie gut sich ein alter Mann um ihn und andere kümmern würde. Oliver vertraut ihm sofort, und folgt ihm, um kurz darauf Bekanntschaft mit Mister Fagins zu machen. Unbedarft und naiv, wie Oliver in seinem Alter ist, erkennt er zu spät, in welche Gesellschaft er geraten ist. Als die erste Diebstahltour, auf die er mitgenommen wird, schief geht, und er geschnappt wird, nimmt sich ein freundlicher Herr seiner an. Doch Fagins, aus Angst, der Junge könnte ihn verraten, lässt diesen suchen. Eines Abends wird Oliver auf einem Botengang von Nancy, eines der Mädchen, die in Fagins Schuld stehen, geschnappt.Sie und ihr Begleiter bringen ihn zurück zu Fagins, wo Olivers Martyrium erneut beginnt.

Bill Sikes, ebenfalls Gauner, leiht sich Oliver für einen Einbruch. Bei diesem wird er angeschossen, und findet Zuflucht bei der alten Dame, die Sikes ausrauben wollte. Das Blatt scheint sich für Oliver endlich zum Guten zu wenden. So jedoch nicht für Nancy, die Oliver bei seiner Rückkehr vor Fagins und Sikes beschützt hatte. Sie plagen Gewissensbisse, und als sie eine Unterhaltung zwischen Fagins und einen Mann, der sich Monks nennt, mitanhört, entschließt sie sich, Oliver erneut zu beschützen. Sie sucht die Adresse auf, unter der Oliver nun bei der alten Dame und deren Nichte lebt, und erzählt der Nichte Rosa, dass man Oliver erneut entführen will. Womit sie ihr eigenes Todesurteil unterschreibt.

Ich hab einen Faible für Kinderbücher. Obwohl doch recht einfach geschrieben, und mit so vielen glücklichen Wendungen, dass man sie gar nicht glauben kann, versehen, ist Oliver Twist ein schönes Buch. In dem die Bösen noch die Bösen sind, und reihum alle ihre „gerechte“ Strafe bekommen.

Auf jeden Fall etwas für Kinder (9+, weil für die richtig Kleinen doch zu viel Gewalt drin ist, vor allem zum Ende zu). Und auch für Erwachsene, wenn sie mal wieder eine Geschichte mit Happy End brauchen, und sich nicht geistig verausgaben wollen ;) Zeitloser Klassiker.

FREUZEL!

3. Dezember 2008

Wenn man mal nach rechts unten in die Linkliste schaut, dann sieht man zwei Links zu Kelley Armstrong, meiner Lieblingsautorin. Einer führt zu ihrer offiziellen Homepage, der andere zum message board.

Kelleys Otherworld-Reihe hat es mir angetan. Ich hab gerade erst den neunten Band bekommen [den ich noch lesen muss... ich hasse reading assignments von der Uni *grummel*]. Jedenfalls, ich war mal wieder auf der offiziellen Seite, nach Neuigkeiten stöbern. Und den Newsletter für Dezember durchlesen. Und was entdeckte ich da? Das US Cover für den zehnten Band „Frostbitten“ ist draußen. Und es ratterte in meinem Kopf. Moment mal, der allererste Band der Reihe hieß doch Bitten… Sie hat doch nicht etwa… DOCH, SIE HAT! Elena Michaels darf endlich ihre vierte Geschichte erzählen! YEAH!

Ich weiß, ist schwer nachzuvollziehen, wie man sich über den narrator von einem Buch, von dem noch nicht mal der erste Satz online ist, so freuen kann. Aber Elena ist der erste Erzähler in der Serie, mit ihr hat alles begonnen. Und sie mag ich irgendwie von den ganzen Charakteren am meisten. Komm an mein Herz, Elena, lass dich drücken. Ich freu mich schon.