welcome to my life

der ganz normale Wahnsinn

Update zum letzten Artikel

mit einem Kommentar

Danke an Fran für den Hinweis.

Mal jemand bei StudiVZ in den Gruppen nach „Kinderschänder“ gesucht?  Ich glaub, mich tritt gerade ein Pferd. Allein auf der ersten Seite finden sich SIEBEN (!!!) Gruppen, die schon in ihrem Titel die Todesstrafe für Kinderschänder fordern. Macht in diesen sieben Gruppen schon allein 3807 Mitglieder. Und ich möchte nicht wissen, was sich noch auf den weiteren Seite der Suche findet.

Es gibt sogar eine Internetseite, die zur Zeit jedoch wegen redesign gerade offline ist. Wenn man sich jedoch einmal den Text durchliest, der da steht, möchte man sich gleich an den Kopf greifen.

Diese Seiten sind eine Initiative ausschließlich von Privatpersonen, der Initiative zur gesetzlichen Einführung der Todesstrafe für Kinderschänder.
Diese Seiten dienen nicht dazu, Aufklärung zu betreiben im Namen von Psychologen oder in deren Sinne. Sie dienen auch nicht dazu, die Todesstrafe als ein Mittel des Gesetzes im Pro und Contra Verfahren an sich zu diskutieren.
Wir sind nicht für die Todesstrafe generell, wir sind für die Todesstrafe im Falle verübter schwerster Sexualdelikte an Kindern. Wir fordern und fördern mit der Veröffentlichung dieser Seiten Reaktionen, das ist eines unserer Ziele…

Bin ich die einzige, die da so ihre Probleme mit hat? Ich meine, wie kann man die Todesstrafe für eine bestimmte Personengruppe unterstützen, wenn man diese nicht generell zumindest billigt?

So, und ich werd jetzt einer StudiVZ-Gruppe beitreten. Nämlich „“Todesstrafe für Kinderschänder“ ist rechtsextremes Geschwafel!“

Was mich auf die Nachrichten auf RTL gerade zurückbringt. Da hat die Anwältin der Eltern von Michelle in deren Namen dem Onkel nahe gelegt, sich mit seinen rechtsextremen Äußerungen doch bitte zurückzunehmen. Und der Vater von Michelle soll sogar gesagt haben, dass er „mit dem braunen Sumpf“ nichts zu tun haben will. Das nenn ich mal eine klare Ansage. Aber es ist schon traurig, wenn man sich nach dem schmerzlichen Verlust seines Kindes auch noch mit den politischen Ansichten seines Bruders/Schwagers auseinander setzen muss, bevor man trauern kann.

Ach so, bevor ich es vergesse, die oben erwähnte Internetseite werde ich hier aus zwei Gründen nicht verlinken. Zum einen, weil ich, wie man vielleicht schon erkennen konnte, gegen das erklärte Ziel dieser Initiative bin und diese mit einer Verlinkung nicht unterstützen möchte. Zum zweiten weil dies ein öffentliches Blog ist, und ich nicht kontrollieren kann, wer diese Artikel liest, also vielleicht auch Kinder oder Jugendliche, bei denen ich finde, dass das Zitat ausreichend genug ist.

Geschrieben von creativechaos89

28. August 2008 um 10:55

Eine Antwort

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  1. [...] Mal was leicht politisches … [...]


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